Der Ex-Regierungschef von Katalonien machte seine Rechte geltend

Quim Torra bezieht trotz Berufsverbots ein ordentliches Gehalt. Foto: efe

Quim Torra bezieht trotz Berufsverbots ein ordentliches Gehalt. Foto: efe

Büro und offizielles Gehalt

Quim Torra, der aufgrund eines Berufsverbots von 18 Monaten seinen Posten aufgeben musste, hat inzwischen seine gesetzlich geregelten Rechte geltend gemacht. Ihm stehen ein Büro mit dem entsprechenden Personal, sowie eine monatliche Zahlung zu, weil er vom 17. Mai 2018 bis 28. September 2020 den Posten des Regionalpräsidenten innehatte. Das sieht das Autonomiegesetz von Katalonien vor. In seiner Heimatstadt Girona liegt sein Büro in einem historischen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert, dem Casa Solterra, wo auch die Kulturverwaltung der katalanischen Regierung untergebracht ist. Die monatlichen Bezüge des ehemaligen Versicherungsangestellten liegen bei 10.200 Euro für die nächsten vier Jahre, das sind 80 % seines bisherigen Gehalts. Wie Eingeweihte berichteten, war Torra bereits auf der Suche nach einem angemessenen Büro, als das Urteil, 18 Monate für einen politischen Posten gesperrt zu ein, noch nicht feststand.

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