Erster Schritt in Richtung dritte Spur


Die Nordautobahn soll um eine Bus- und Fahrgemeinschaftsspur erweitert werden. Foto: MoisÉs PÉrez

Eine Bus- und Fahrgemeinschaftsspur soll zur Lösung des Stauproblems auf der TF-5 beitragen

Teneriffa – Pablo Rodríguez, Leiter der Ressorts Öffentliche Bauten und Transport, hat Mitte November das Vergabeverfahren zur Projektausarbeitung der neuen Bus- und Fahrgemeinschaftsspur auf der Nordautobahn TF-5 in Gang gesetzt. Allein die Ausarbeitung des Projektes wurde mit 2,8 Millionen Euro veranschlagt.

Vorgesehen ist die Erweiterung der Autobahn um eine dritte Spur in jede Richtung.

Zwischen La Orotava und dem Flughafen soll diese zusätzliche Fahrbahn teilweise ganz normal genutzt und nur während der Stoßzeiten den Bussen und den mehrfach besetzten Fahrzeugen vorbehalten sein. Ein intelligentes System soll je nach Verkehrsdichte auch abschnittweise die Nutzung dieses Fahrstreifens einschränken können.

Zwischen dem Flughafen und Santa Cruz wird die dritte Fahrspur nur von Bussen und mehrfach besetzten Fahrzeugen benutzt werden dürfen.

In dem Vergabeverfahren zur Ausarbeitung des Projektes ist die Veränderung des Streckenverlaufes zwischen den Kilometern 20 und 22, also bei der Ausfahrt von El Sauzal, vorgesehen. Aufgrund des kurvigen, für eine Autobahn nicht typischen Verlaufes musste hier die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h reduziert werden.

Ressortleiter Pablo Rodríguez erklärte in einer öffentlichen Mitteilung, dieses Projekt werde dazu beitragen, die regelmäßige Verstopfung der Autobahn zu reduzieren, den Verkehrsfluss zu verbessern und einen effizienteren, nachhaltigeren Transport zu fördern, der auf Busverkehr und von mehreren Personen genutzten Fahrzeugen basiert.

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