Polizei vereitelt Gefängnisausbruch per Zeppelin


Ein inhaftierter Drogenkurier konnte fast spektakulär mit Hilfe eines ferngesteuerten Zeppelins aus dem Gefängnis „El salto del negro“ auf Gran Canaria flüchten. Komplizen hatten alles bereits minutiös geplant, doch die Nationalpolizei machte der Gruppe rechtzeitig einen Strich durch die Rechnung.

Drei Männer hatten monatelang auf einer Anhöhe rund 600 Meter vom Gefängnis entfernt campiert. Mit Teleobjektiven und Feldstechern kundschafteten sie die Sicherheitsvorrichtungen der Vollzugsanstalt aus. Ihr Plan war, einen vier Meter langen Zeppelin per Fernsteuerung über die Anstalt zu dirigieren und Material für die Flucht des Italieners abzuwerfen.

Die Polizei fing aber verdächtigen Briefverkehr zwischen dem Inhaftierten und den Fluchthelfern ab, so dass sie bereits alarmiert war. Als sie dann das Paket mit dem Zeppelin abfingen, schlugen die Beamten zu und nahmen die drei Camper – zwei Spanier und einen Urugayer – fest. Alle drei müssen sich nun wegen Beihilfe zum Fluchtversuch verantworten.

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