TF-5 ab Los Realejos vorzeitig wieder geöffnet

Die Gefahrenstelle befindet sich zwischen dem Tunnel und der Tankstelle „El Mirador“. Foto: Moisés Pérez

Die Gefahrenstelle befindet sich zwischen dem Tunnel und der Tankstelle „El Mirador“. Foto: Moisés Pérez

Ursprünglich sollte der Streckenabschnitt bis La Guancha mindestens bis zum 5. Februar gesperrt bleiben

Teneriffa – Die Inselverwaltung hat im Zuge von neuen Hangsicherungsarbeiten an der TF-5 zwischen Los Realejos und La Guancha, konkret zwischen Kilometer 39,5 und 48,5, die Sperrung der Straße während der Arbeitszeiten vorgenommen. Wie Cabildo-Präsident Pedro Martín mitteilte, wurde dort ein erhöhtes Felssturzrisiko festgestellt, das dringende Maßnahmen erfordere, „um eine Tragödie zu verhindern“.
Im Mai letzten Jahres hatten sich mehrere Gesteinsbrocken aus dem Hang über der Straße gelöst und waren auf die Fahrbahn gestürzt. Obwohl mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden, gab es wie durch ein Wunder keine Verletzten. Die im Anschluss durchgeführten Sicherungsarbeiten wurden nun weitergeführt. Dafür musste die Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Der Verkehr wurde während der Sperrung zwischen 7.00 und 18.30 Uhr, wie schon im vergangenen Jahr, über die Landstraße TF-342 durch den Stadtkern von Los Realejos, Icod el Alto und La Guancha umgeleitet. Nur am Abend und in der Nacht konnte die TF-5 befahren werden.
Zunächst war das Straßenamt davon ausgegangen, dass die Hangabsicherungsarbeiten mindestens bis zum 5. Februar andauern würden, doch der gute Fortschritt der Arbeiten machte es möglich, den Streckenabschnitt schon am Nachmittag des 2. Februar wieder für den Verkehr freizugeben.
Die komplette Schließung aller Fahrbahnen war notwendig geworden, weil die Bauarbeiter im Zuge der Hangsicherungsarbeiten loses und instabiles Gestein den Hang hinabrollen lassen. Im nächsten Schritt wird der Hang nun mit Netzen und Fangzäunen weiter gesichert.
Während der Dauer der Umleitung über die Landstraße TF-342 war diese vorübergehend für Radfahrer gesperrt worden, um den Verkehrsfluss der Umleitung nicht zu behindern.

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