Die Kanarenregierung arbeitet an einem Dekret, das die Zusammenarbeit verschiedener Instanzen stärken soll
Kanarische Inseln – Die kanarische Regionalregierung hat, auf Vorschlag der Ministerien für Bildung und Universitätswesen sowie für Arbeit, Sozial- und Wohnungspolitik, die Ausarbeitung eines Dekrets beschlossen, welches die Vorgehensweise bei der Prävention, Intervention und Nachsorge wegen hoher Fehlzeiten und vorzeitigem Schulabbruch in kanarischen Bildungseinrichtungen regeln wird.
Die neue Regelung soll dazu beitragen, der kanarischen Schülerschaft durch die effizientere Koordination von Behörden, Gemeindeverwaltungen, sozialen Einrichtungen und Schulen eine differenziertere Betreuung zuteil werden zu lassen.
Sie soll für alle Grund- und Oberschulen (Educación Primaria, EP, und Educación Secundaria Obligatoria, ESO) gelten und auch auf die Vorschulklasse, das Abitur und die Berufsbildungsgänge ausgeweitet werden.
Das Dekret sieht unter anderem vor, die Koordination zwischen den zuständigen Stellen durch eine computergestützte Vernetzung zu verbessern, die es erlaubt, die Fehlzeiten der Schüler aus dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich nahezu in Echtzeit einzusehen. Auf der Basis der so gewonnenen Daten können Studien durchgeführt und Strategien erarbeitet werden, die nicht nur der Bekämpfung von Fehlzeiten und des vorzeitigen Schulabbruchs dienen, sondern auch eine bessere Unterstützung des Bildungsministeriums für die Schulen in ihrem Lehrauftrag ermöglichen soll.[bsa_pro_ad_space id=“8,13″ if_empty=“13″ delay=“5″]