Mindestens 16 städtische Beamte werden verdächtigt
Die Seuche Nummer eins in Spanien, die Korruption, hat nun auch die Stadtverwaltung von Madrid erreicht. Mindestens 16 städtische Beamte sowie zahlreiche Anwälte, Architekten und Ingenieure sollen in den Fall verwickelt sein.
Madrid – Und wie es nun schon Tradition zu sein scheint, geht es wieder um Bestechungsgelder, die die Beamten für die Vergabe von Eröffnungsgenehmigungen und andere Art von Lizenzen verlangt haben sollen.
Zwischen 3.000 und 18.000 Euro kostete es beispielsweise, um eine Eröffnungsgenehmigung, die normalerweise bis zu 18 Monate dauern kann, bereits nach 40 Tagen zu erhalten.
Nach bisherigem Ermittlungsstand sind jedoch keine Stadtratsmitglieder oder sonstige politische Führungskräfte in den Korruptionsfall verwickelt. Bürgermeister Alberto Ruiz-Gallardón und sein Team haben nach Aussagen der Ermittler sogar erheblich zur Aufklärung beigetragen.[bsa_pro_ad_space id=“8,13″ if_empty=“13″ delay=“5″]