Gran Canaria – Die kanarische Regierung hat über das Amt für Kulturerbe Verbesserungsarbeiten in der archäologischen Fundstätte Cenobio de Valerón in Auftrag gegeben. So wird die durch Covid-19 erzwungene Zeit der Schließung genutzt, um den Eingangsbereich dieser viel besuchten Stätte zu erneuern und nach der Wiedereröffnung den Zugang für Besucher unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Hygieneauflagen komfortabler zu gestalten.
Vor rund 1.000 Jahren gruben die alten Canarios fast 300 Kammern bzw. Hohlräume in den Stein und nutzten sie, um ihr Getreide zu lagern. Während auf den übrigen Inseln zu dieser Zeit vor allem Vieh gezüchtet wurde, bauten die Ureinwohner auf Gran Canaria Weizen und Gerste an.
Damit Besucher der archäologischen Stätte sich in Zukunft besser vorstellen können, wie die Ureinwohner einst in diesen Höhlen lebten, wird einer der Hohlräume mit Werkzeug, einer Feuerstelle und anderen Elementen ausgestattet. Auch ein Getreidespeicher soll nachgebaut werden.
Museum in der Höhle

Cenobio de Valeron GOBCAN