Auf Teneriffa wurden seit 2014 rund 2.000 Unternehmen gegründet
Teneriffa – Infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise mussten auf Teneriffa mehr als 2.000 Unternehmen schließen. Aus den neuesten Daten des Kanarischen Statistikinstituts (Istac) geht hervor, dass dieser Verlust nun wieder ausgeglichen wurde.
Demnach waren Ende 2007, also kurz vor Beginn der Krise, 27.408 Unternehmen bei der Sozialversicherung gemeldet. Anfang 2013 war die Zahl auf 25.075 gesunken.
Kurz zuvor hatte Spanien mit der Bankenrettung begonnen. Die Mehrwertsteuer war erhöht worden. Es wurden massiv Zwangsräumungen durchgeführt. Die hohe Arbeitslosigkeit und der starke Rückgang des Konsums führten dazu, dass insbesondere viele kleine und mittelgroße Unternehmen, die das Gros der Inselwirtschaft ausmachen, ihren Geschäftsbetrieb aufgeben mussten.
Ab 2014 stieg die Zahl der Unternehmen wieder an. Nun, nach dem ersten Quartal 2019, waren bei der Sozialversicherung wieder 27.881 Firmen angemeldet.
Die meisten dieser Unternehmen sind dem Dienstleistungssektor zuzuordnen. Mehr als 23.000 der knapp 28.000 gehören diesem Wirtschaftszweig an und widmen sich insbesondere dem Handel, der Fahrzeugreparatur und der Hotellerie. Die Landwirtschaft schlägt mit knapp 1.000 Unternehmen zu Buche. Etwa 2.300 Unternehmen sind im Bauwesen und knapp 1.400 Unternehmen in der Industrie tätig.
Bei den meisten Unternehmen handelt es sich um kleine und mittelgroße Betriebe mit weniger als 10 Angestellten (23.563). Zahlenmäßig folgen Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern (3.610).
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