Rückblick


Die wichtigste Nachricht vor 30 Jahren

El Médano ist heutzutage ein beliebter familiärer Badeort, sowohl als Ausflugsziel und Sommerfrische für die hiesige Bevölkerung als auch für Urlauber, vor allem jedoch das Surferparadies der Insel. Vor 30 Jahren war es noch ein relativ kleiner und wenig bekannter Ort an Teneriffas Südküste, mit geringer touristischer Infrastruktur. Immer wieder hatten die Gemeindeväter von Granadilla, zu deren Verwaltungsbezirk El Médano gehört, den Bau einer Avenida Maritima, also einer Meerespromenade, gefordert. Viele Jahre stieß die Realisierung der entsprechenden Pläne immer wieder auf Schwierigkeiten aller Art, sodass die Bürger schon nicht mehr so recht daran geglaubt haben, eines Tages tatsächlich auf ihrer Promenade spazieren gehen zu können. Daher war es eine Überraschung, als Bürgermeister González Cejas Anfang September 1992 erklärte, dass die Arbeiten an der Meerespromenade noch im Oktober beginnen werden. Diese werde sich von der sogenannten Costa Roja bis zum Hotel Tenerife Playa Sur erstrecken und die Kanarenregierung sich mit 36 Millionen Peseten an den Baukosten beteilige, die mit 90 Millionen Peseten veranschlagt sind.
In unserer Ausgabe vom 11. November 1992 berichteten wir darüber, dass nach jahrelangem Kampf die Promenade in El Médano gebaut wird.

Die Nachricht:

Die Arbeiten an der Meerespromenade von El Médano sollen noch im Oktober beginnen

Die seit mehreren Jahren angekündigte Verlängerung der Meerespromenade von El Médano soll nun endlich in Angriff genommen werden. Wie der Bürgermeister der Gemeinde Granadilla, zu deren Verwaltungsbezirk El Médano gehört, vor einigen Tagen vor der Presse erklärt hat, sollen die Arbeiten schon im nächsten Monat vergeben werden. Der Kostenvoranschlag für die Avenida Maritima beläuft sich auf neunzig Millionen Peseten. Wie der Bürgermeister vor einigen Tagen vor der Presse erklärte, trägt das Ressort für Tourismus und Transport der kanarischen Regierung 36 Millionen Peseten zu den Projektkosten bei. Die Investition, so der Bürgermeister, war bereits im Sommer verabschiedet worden, doch wegen der Ferienzeit wurde der Auftrag noch nicht vergeben. Doch das soll in Kürze erfolgen, damit die Arbeiten, die etwa 18 Monate dauern werden, noch im Oktober beginnen können. Damit wird endlich ein Plan verwirklicht, der bereits seit Jahren im Gespräch ist und dessen Durchführung auf zahlreiche Widerstände stieß.

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