Atlantic Rally for Cruisers 2012: Man spricht deutsch

Die „Atlantic Rally for Cruisers“ ist die längste transozeanische Regatta der Welt und verbindet seit über 25 Jahren die Kanaren mit der Karibik. Für viele Segler ist diese Regatta zu einer festen Einrichtung geworden, und jedes Jahr treffen sich in Las Palmas de Gran Canaria – Ausgangspunkt dieser beliebten Segelregatta – über 100 Boote aus der ganzen Welt. Dieses Jahr sind es knapp 230 Segelboote, die am 25. November zur ARC 2012 aufbrechen werden.

Die längste Scheibe des besten Schinkens der Welt

Schinkenschneiden ist eine Kunst – inbesondere, wenn es sich um den teuren Jamón Ibérico handelt, der in hauchfeinen Scheiben angerichtet wird. Wer sich als ungeübter Metzger schon einmal an einer dieser in einer Holzhalterung montierten luftgetrockneten Delikatessen versucht hat, wird wissen, dass es nicht einfach ist, diese Spezialität mit der nötigen Präzision zu zerlegen.

Es ist vorbei: Cho Vito wurde ausgelöscht

Die letzten Bewohner von Cho Vito haben die Schlacht verloren. Am 16. November in aller Frühe rückten Polizeikräfte an. Guardia Civil und Policía Nacional waren damit beauftragt, die neun bescheidenen Häuser, aus denen der Ort noch bestand, zu räumen, damit der Abriss durch den Bagger erfolgen konnte. Allein fünfzig Beamte der Guardia Civil waren Teil des übermäßigen Polizeiaufgebots.

Auf der Suche nach Lösungen

Nachdem der Staat die Posten für öffentliche Bauprojekte erheblich gekürzt hat (das Wochenblatt berichtete), sucht Domingo Berriel, Leiter der Ressorts Öffentlicher Bau, Transport und Territorialpolitik, nach Alternativen, um bereits begonnene Vorhaben wie Teneriffas Schnellstraßenring trotz der finanziellen Probleme möglichst bald fertigstellen zu können.

Arbeit nur für Canarios?

Regionalpräsident Paulino Rivero sorgte Anfang November erneut für Furore mit der Ankündigung, bei der Stellenvergabe Canarios den Residenten vorzuziehen.
Die Antwort des nach wie vor mit ihm im Zwist stehenden ehemaligen Regierungspartners und heutigen Ministers José Manuel Soria, ließ nicht lange auf sich warten. Soria warf Rivero vor, der Realität nicht ins Auge zu schauen und die tatsächlichen Probleme nicht anzupacken.

Bürgermeister zieht 1,5 Millionen von Bankia ab

Die Welle von Zwangsräumungen, die auf den Inseln und in ganz Spanien die Menschen empört, hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Jeden Tag verlieren 20 bis 30 kanarische Wohnungseigentümer ihr Heim, die meisten, weil sie aufgrund der Krise und der damit einhergehenden hohen Arbeitslosigkeit die Raten ihrer Hypothek nicht mehr bezahlen können.

Wenig Streik, viel Protest

Der Generalstreik am 14. November, zu dem Gewerkschaften Spaniens, der Kanaren und anderer EU-Länder aufgerufen hatten, machte sich auf den Inseln weniger im alltäglichen Geschäftsleben als vielmehr auf der Straße bemerkbar. Während kaum Angestellte privater Unternehmen dem Aufruf folgten, legten die im Transportwesen Beschäftigten die Arbeit nieder, sodass es zu Einschränkungen kam. Auch Beamte und Angestellte des öffentlichen Sektors blieben vermehrt ihrer Arbeitsstelle fern.