Projekt CanaLink liberalisiert den Telekommunikationsmarkt auf den Kanarischen Inseln
Die Kanaren setzen auf bessere Telekommunikationsverbindungen zum Rest der Welt. Schon ab dem ersten Halbjahr 2011 sollen mehrere neue unterseeische Kabel in Betrieb gehen, die bessere und vor allem günstigere Verbindungen innerhalb des Archipels und zum spanischen Festland bieten.
Das Cabildo von Teneriffa fördert das unter dem Namen ALiX zusammengefasste Projekt, um Teneriffa durch seine strategisch günstige Lage zum Knotenpunkt der Datenverbindungen zwischen den Kontinenten zu machen und beste Voraussetzungen für die Ansiedlung von IT-Unternehmen auf der Insel zu schaffen.
Die politische Stabilität auf den Kanaren dient den Providern gleichzeitig als Sprungbrett auf den afrikanischen Kontinent, wo zuverlässigere und billigere Internetverbindungen dringend für die
wirtschaftliche Entwicklung benötigt werden.
Abschaffung des Monopols
Durch die gleichzeitige Verlegung neuer Kabel zwischen Teneriffa, Gran Canaria und La Palma wird zudem die derzeit herrschende Monopolstellung abgeschafft. Dadurch werden die Großhandelspreise für Datenverkehr sinken, der Markteintritt alternativer Anbieter gefördert und die Qualität der Angebote verbessert.
Der Knotenpunkt, wo alle Kabelverbindungen zusammentreffen nennt sich NAP (Network Access Point) und wird in Granadilla auf dem Gelände des technologischen Instituts ITER errichtet.
In das Projekt ALiX werden insgesamt 112 Millionen Euro fließen, finanziert mit öffentlichen Mitteln und durch private Investoren.
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