Vortreffliche Weinlese

Die Winzer können mit der diesjährigen Ernte durchaus zufrieden sein. Auf den Inseln wurden fast zehn Millionen Kilo Weintrauben geerntet, was als hervorragendes Ergebnis der diesjährigen Weinlese gewertet wird. Die größte Traubenmenge wurde auf Teneriffa produziert, wo über fünf Millionen Kilo rote und weiße Beeren zu Wein verarbeitet wurden.
Während auf La Palma der neue Jahrgang schon am 11. November zu Sankt Martin verkostet werden konnte, wurden die ersten Flaschen auf Teneriffa traditionell erst Ende November zu San Andrés entkorkt. Im Weinmuseum in El Sauzal versammelten sich Winzer und Vertreter der Inselverwaltung, um den Jahrgang 2013 zu kosten.

Privatunternehmen plant den Bau eines neuen Jachthafens in Adeje

Mitte November wurde im Gesetzblatt der Kanarischen Inseln (BOC) das Projekt eines neuen Jachthafens bei La Caleta (Adeje) veröffentlicht. Während die einen den neuen Sporthafen als Erweiterung des touristischen Angebotes begrüßen, formieren sich die anderen, insbesondere die Einwohner, gegen das Vorhaben.
Dem Gesetzblatt zufolge plant ein Privatunternehmen, 52 Millionen Euro in den Bau eines Jachthafens beim Strand von La Enramada in La Caleta (Adeje) zu investieren.

Krippenkunst auf den Kanaren

Besondere Tradition hat auf den Inseln der Krippenbau. Die plas­tische Darstellung der Weihnachtsgeschichte in ihrem vollen Umfang, kunstvoll entworfen und handgefertigt, ge­hört hier zu Weihnachten wie in Deutschland der Christbaum. In keinem Haushalt darf ein „Belén“ fehlen, und jedes Jahr werden neue Figuren und Elemente gekauft und zu einer immer größeren Krippenlandschaft zusammengefügt.
Na­türlich steht der Stall von Bethlehem im Mittelpunkt, doch um ihn herum wird oft ein ganzes Dorfleben nachgestellt, natürlich mit kanarischen Einflüssen.

Unwetterfront brachte Regen und Schnee

Das Spanische Wetteramt AEMET hatte vorgewarnt und tatsächlich öffnete der Himmel am 1. Dezember seine Schleusen. Die Wassermassen stürzten auf Teneriffa, El Hierro, La Gomera, La Palma und Gran Canaria nieder. Am heftigsten traf es El Hierro, wo am 2. Dezember mehr als 200 l/qm Niederschlag gemessen wurde. Auf allen fünf Inseln gab es Überschwemmungen und Steinschlag, die Auswirkungen auf den Straßen- und Luftverkehr waren teils erheblich.
Zum Adventsonntag hatte die AEMET für die Provinz Santa Cruz de Tenerife die Auswirkungen des Tiefs vorhergesagt und die gelbe Alarmstufe ausgerufen.